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Hat Guttenberg auch rohe Leber gegessen?
Unser Hurrah-Kriegsminister mit dem gedachten Schmiss war selbst bei den Gebirgsjägern. Gebirgsjäger, die jetzt für ihre leckeren Männlichkeitsrituale bekannt geworden sind. Eine tolle Truppe! Auf die können wir stolz sein. Die beschützt uns. Leber macht ja stark.

Merkel und Guido sind schlimm genug. Hat unser Land das wirklich verdient?
Der Adel ist in Deutschland abgeschafft, wann lernt ihr das endlich?
Aus gegebenen Anlass möchte ich zum wiederholten Male darauf hinweisen, dass in Deutschland der Adel abgeschafft ist
Mit dem Inkrafttreten der Weimarer Reichsverfassung am 11. August 1919 wurden alle Vorrechte des Adels abgeschafft (Artikel 109, Abs. 2). Alle Bürger wurden vor dem Gesetz gleichgestellt; Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses ausgeschlossen.
Nur bei RTL und den einschlägigen Blättern der Regenbogenpresse hat es sich noch nicht herumgesprochen. Dort wird weiterhin gefürstet und geprinzt bis das auch der letzte verarmte Landadel seine Jämmerlichkeit preisgeben darf. Ich sage nur: Pipiprinz.
Vons, Grafs und Zus sind damit nur noch Namensbestandteile und nicht mehr Hinweis auf eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit. Es heiß also Frau Fürstin Gloria von Tut-und-Tat-Nichts und nicht Fürstin Gloria von Tut-und-Tat-Nix. Oder besser gleich Frau von Tut-und-Tat-Nix. Es wäre mir so eine Freude diesem gegelten Suppenkasper mal ein ordentliches “Tach, Herr Guttenberg” entgegen zu schmettern.
Es gibt also keinen Grund, freiwillig jemanden so anzusprechen, als wäre er quasi von Geburt an ein besserer Mensch. Weiß Gott, ist es mit dem noblesse oblige nicht weit her. Früher nicht und auch heute nicht.
Auch treten einige Angehörige mit ehemaligen Adelstiteln als Nachnamensbestandteil in der Öffentlichkeit mit namensrechtlich nicht korrekten Veränderungen ihres Namens auf. So werden Nachnamensbestandteile abgekürzt (beispielsweise „Freiherr“ zu „Frhr.“ oder „von“ zu „v.“; siehe z. B. „Frhr. v. Gravenreuth“ statt korrekt „Freiherr von Gravenreuth“) oder einfach weggelassen (z. B. „Richard von Weizsäcker“ statt korrekt „Richard Freiherr von Weizsäcker“) oder die ehemaligen Adelstitel dem Namen vorangestellt (z. B. „Prinz Ernst August von Hannover“ statt korrekt „Ernst August Prinz von Hannover“); Kritiker sehen darin einen unzulässigen Versuch, einen noch vorhandenen Adelstitel zu suggerieren. (Quelle: wikipedia.org)
Titulierte Adlige in existenten Monarchien sind keine Herren, sondern eben Grafen, Fürsten, Prinzen etc. Sie werden niemals mit “Herr” oder “Herrn” und ihre Frauen nie mit “Frau” tituliert oder angeschrieben. Also immer schön mit “Herr” oder “Frau” ansprechen, damit der Angesprochene auch genau weiß, was man von ihm hält.
Die drei schlimmsten Dinge, die Menschheit hervorgebracht hat:
- Monarchie
- Religion
- Militär
Heute wie damals haben alle Diktaturen (auch die kommunistischen Staatsreligionen) ihre Grundlage auf mindestens zweien dieser Unterdrückungsinstitutionen.
Dagegen helfen nur:
- Demokratie
- Rechtsstaatlichkeit
- Aufklärung
Wäre ich also nicht so aufgeklärt, würde ich für unsere deutschen Möchtegern-Adligen “Kopf ab” fordern. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich weiß aber nicht, wie es in Österreich ausschaut
Lügengesellschaft, Teil 1 – Der Krieg, der kein Krieg sein darf
Jetzt haben wir es geschafft, wir haben einen Krieg, der offiziell keiner sein darf. Der Luftschlag war unangemessen. Verteidigungsminister von Guttenberg will seine Weste weiß halten und fällt den Soldaten in Afghanistan in den Rücken, indem er die unter seinem Vorgänger erfolgten Luftschläge als unangemessen bewertet. Einfach so. Ohne Begründung.
Machen wir uns nichts vor, der Einsatz in Afghanistan ist ein Krieg, aber keiner, der mit herkömmlichen Mitteln zu gewinnen ist, da der Gegner kein Gesicht, keine Identität hat und immer wieder nachwächst.
Deutsche Soldaten haben dort nichts verloren.
Aber wenn man sie schon hinschickt, so sollte man zumindest geklärt haben, ob dann deutsches Recht (wie absurd) oder Völkerstrafrecht anzuwenden ist. Man stelle sich mal vor, dass sich scheinbar noch kein Politiker darüber Gedanken gemacht hat. Was in Kriegsgebieten notwendig, weil lebensrettend, ist, ist in Deutschland strafrechtlich zu ahnden.
Man stelle sich vor, ein kleiner Soldat überlegt sich gerade, eben nicht die Waffe zu ziehen, wenn ein verdächtiges Fahrzeug auf ihn zurast, weil er befürchten muss (wie auch tatsächlich geschehen), dass ihn dafür in Deutschland der Prozess gemacht wird.
Was für ein jämmerlicher Haufen sind doch unsere Politiker. Krieg ist ein schmutziges Geschäft, aber sie wollen um Gottes willen sauber bleiben. Aber was soll man schon von einem Adelsjüngelchen anderes erwarten, als dass er sich bei den ersten Problemen aus der Schusslinie bringt. Das kennen wir ja schon aus der deutschen Vergangenheit zu genüge.
Wie wird mir übel, wenn ich dieses gegelte Männeken am Rednerpult sehe.



